Waldkindergarten Glashütten                                             

Willkommen bei den Dreckspatzen!

 

So fing alles an: 

Ende 2001 gab es für den dreijährigen Jakob keinen Kindergartenplatz in der Gemeinde Glashütten. Seine Mutter, Christine Schäfer, hörte sich um und fragte nach, ob nicht die Möglichkeit bestehe, die Regelkindergärten um eine Waldgruppe zu erweitern. Doch diese Lösung konnte nicht umgesetzt werden.
Christine sprach mit Anja, Nicole und Catrin und alle waren in der gleichen Situation, sie brauchten einen Kindergartenplatz für ihre Kinder und sie waren von der Idee und dem Konzept einen Waldkindergarten zu gründen begeistert.
Dann ging alles ganz schnell:
Vereinsgründung am 28.03.2002
Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Glashütten (12.04.2002)
Gespräche mit der Bürgermeisterin, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Förster, dem Jagdpächter, den Segelfliegern, dem Jugendamt, Anträge mussten gestellt werden, ein Finanzplan musste her, Vorstellungsgespräche wurden geführt usw.
So starteten wir im August 2002 mit 6 Kindern und zwei Erzieherinnen. Schnell sprach sich herum, dass es in Glashütten jetzt auch die „Dreckspatzen“ gibt und die Kinder es dort ganz toll finden. Bereits ein Jahr später war die maximale Anzahl von 20 Kindern erreicht und wir hatten sogar eine Warteliste.
Kurz nach dem Start machten wir uns auf die Suche nach einem Bauwagen, denn unsere Dreckspatzen sollten ja im Winter auch die Möglichkeit haben, sich mal aufzuwärmen oder im Trockenen zu frühstücken. Nach vielen Telefonaten hatten wir endlich unseren Bauwagen in Dreieich gefunden. Ehemalige Mitarbeiter der Firma organisierten auf einem Tieflader den Umzug in den Taunus. Unser Opa Willi (Vater und Schwiegervater der Gründungsmütter Catrin und Anja) renovierte den Bauwagen hervorragend, brachte die Gasheizung wieder zum Laufen und bald danach wurde der Bauwagen mit dem Traktor zum Dreckspatzengelände gebracht. Das Gelände, in dem die Dreckspatzen sich aufhalten dürfen ist landschaftlich wunderschön. Es gibt Wald, Wiesen, einen Bach, Felsen zum Klettern……
Es befindet sich in direkter Nähe zum Segelfluggelände des Oberemser Segelflugvereins.
Seit Januar 2004 steht direkt hinter dem Hangar unsere ca. 50 qm große Schutzhütte, die von Anfang an geplant war. Dank der Gemeinde für die große finanzielle Unterstützung und dem persönlichen Einsatz von Frau Bürgermeisterin Nothacker (Amtszeit: 1998-2008) konnten wir dieses Projekt realisieren. Die Hütte war für das Anbieten der verlängerten Öffnungszeiten von 8.00 – 15.00 Uhr notwendig. Auch sollte mit der Hütte Möglichkeiten geschaffen werden, den Kindern Dinge anzubieten, die im Wald schwieriger umzusetzen sind.