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Zahlenwald

Zahlenwald

Der Zahlenwald

2011 haben die Dreckspatzen erstmalig am Projekt Zahlenwald teilgenommen. Dabei hatten wir das Glück, dass Frau Gabriele Preiß, die Geschäftsführerin von Zahlenland und Mitentwicklerin des Programms Zahlenwald, das Projekt mit den Kindern durchführte.

Beim Zahlenwald geht es, um es kurz zusammenzufassen, um das „Sich-Vertraut-machen“ mit den Zahlen von 1 bis 5 und 6 bis 10, wobei die Kinder die Zahlen ganzheitlich und mit allen Sinnen wahrnehmen dürfen (Sehen, Hören und Tasten).

Zu den wichtigsten Zielen gehören:
- Kennenlernen und Sich-Vertraut-machen mit den Zahlen 1 bis 10
- Nachdenken, Vergleichen, Kombinieren, Probleme lösen
- geometrische Formen kennen lernen
- erstes Rechnen
- Wahrnehmen von Zahlen und Formen im Wald (Pflanzen, Tiere)
- die Sinne werden geschult (Tasten, Sehen, Hören).
- Mathematik wird als etwas spannendes und positives erlebt.
- die Fantasie wird angeregt.

Am Anfang jeden Zahlenwaldbesuchs steht die Begrüßung durch das Lied: „Eins-zwei- drei, bald kommt Frau Dachs vorbei“.
Die Kinder warten gespannt und Frau Dachs kommt jedes Mal hinter dem Baum hervor. Sie führt und begleitet die Kinder durch die besonderen Aktivitäten im Wald.
Dann geht`s richtig los:
Nach der Begrüßung von Frau Dachs beginnt die Zahlenkonferenz.
Die Kinder werden dabei in Gruppen eingeteilt, jede Gruppe gehört einer Zahl an (zunächst 1 bis 5).

Diese Aufgaben erledigten die Kinder während der ersten Besuche:
- Gegenstände aus dem Wald in den jeweiligen Mengen sammeln
- Gegenstände nach der Länge suchen, natürlich passend zu der Zahl, der das Kind angehört. Als Hilfsmittel gab es für
jede Gruppe eine Schnur, die so lang ist wie die „Eins“. Die Gruppe der Drei, brauchte also einen Stock, der dreimal so
lang ist wie die Schnur.
- Beim dritten Besuch bekommen die Kinder verschieden schwere Säckchen überreicht. Sie dürfen Dinge aus dem Wald
suchen, die genauso schwer sind, wie der Inhalt des Säckchen.
- Zahlentürme werden erstellt. Jede Gruppe bekommt einen Stab in die Erde gesteckt. Kunststoffröhren (alle in der selben
Länge) werden darauf gesteckt. Und das natürlich wieder den Zahlen von 1 bis 5 angepasst.
- Beim vorerst letzten Besuch erbauen wir kleine Zahlengärtchen. Jede Zahl bekommt ein Grundstück, das perfekt zu ihr
passt. Die Eins einen Kreis, die Zwei einen ovalen Kreis, die Drei ein Dreieck, die Vier ein Viereck usw.. Die Gärtchen
werden dann so gestaltet, wie es dem Gärtchen „angenehm“ ist.

Der letzte Teil eines jeden Zahlentages ist das Erbauen des Zahlenlandes. Die Dreckspatzen erbauten bisher die Länder 1 bis 5. Hierfür wird ein geeigneter Platz im Wald gesucht und mit Hilfe eines Seils eingegrenzt, um dann darin Formen und Gegenstände (aus dem Wald) und passende (mitgebrachte) Bilder, zu platzieren.
Ein Kind darf in die Rolle des Torwächters schlüpfen und die Kinder in das Land nur einlassen, können sie einen Grund nennen, weshalb sie eintreten dürfen (zum Beispiel: „Ich möchte in das Einerland eintreten, da ich auf einem Bein stehen kann“).
Sind alle in das Zahlenland eingetreten, bekommen die Besucher meist eine passende Geschichte erzählt.

Dann gibt es noch den Zahlenweg, der immer wieder in einen Zahlentag einfließt. Der Zahlenweg besteht aus Zahlenblättern von 1 bis 10, die hintereinander auf die Erde gelegt werden. Ältere Kinder (aber auch Jüngere) können auf diesem Weg zählen und rechnen, indem sie vorwärts und rückwärts von Blatt zu Blatt gehen. Die Kinder lernen das Zählen und Rechnen, genauso wie alles andere auch, sehr viel einfacher mit Bewegung und Spaß bei der Sache.

Wir planen das Projekt im neuen Jahr weiterzuführen und freuen uns schon auf spannende Aktionen mit Frau Dachs.

Quellenangabe:
„Entdeckungen im Zahlenwald“ Prof. Preiß, Kirchzarten 2010