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Projekte 2008

Projekt seit Herbst 2008: GEFÜHLE

Text zum download:
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projekt102008.pdf [13 KB]
projekt112008.pdf [7 KB]

Projektrückblick November 2008

Im November endete unser Gefühle-Projekt. Wir wiederholten nochmals alle Gefühle, die wir kennen gelernt haben. Wir sprachen darüber, was wir alles gemacht haben und was den Kindern am Besten gefallen hat.
Auch Kasper war noch mal zu Besuch, um sich bei den Kindern zu bedanken, denn er hat nun viel über Gefühle gelernt.
Natürlich wird er uns immer noch besuchen. Vielleicht bei Faustlos?

Denn Faustlos läuft natürlich weiter....

Lektionen im November:

Die Lektion „Wenn... dann“ haben wir bereits im Oktober gemacht. Da die Kinder nicht alle da waren und die Lektion nicht einfach war, wiederholten wir diese.

Lektion 7 „Jetzt nicht, vielleicht später“
Bei dieser Lektion ging es darum, dass Menschen unterschiedliche Wünsche und Vorlieben haben. Wünsche können sich wieder ändern. So mögen manche von uns lieber Schokoeis und andere mögen Vanilleeis lieber. Das kann sich aber auch wieder ändern.

Auch wenn deine Freundin gerade lieber etwas anderes spielen möchte, ist sie immer noch deine Freundin. Sie kann sagen „Jetzt möchte ich nicht mit dir puzzeln, vielleicht aber später.“ „Ich spiele gerade LEGO, möchtest du mitspielen?“ Diese Problematik wurde in dieser Lektion bearbeitet.
Auch zu Hause könnt ihr bei Vermittlungsgesprächen darauf achten, dass ihr Begriffspaare wie „jetzt – später“ und „manchmal – immer“ verwendet.
„Marie möchte jetzt nicht mit dir spielen, aber vielleicht später“,
„Anna mag manchmal Fußball spielen, aber nicht immer“,
„Ich kann jetzt nicht mit dir spielen, aber vielleicht später“,
Manchmal möchte ich mit dir zusammen kochen, aber nicht immer“.

Lektion 8 „Missgeschicke“
Damit Kinder sich in andere Menschen hineinversetzen können, sollten sie zwischen Zufällen und beabsichtigten Handlungen unterscheiden können. Bereits Dreijährige besitzen die Fähigkeit dies zu unterscheiden. Allerdings gehen sie meist davon aus, dass die Handlung eines anderen beabsichtigt war. Auch Fünfjährige glauben dies meist, doch sie können differenzierter unterscheiden. Sie können Beabsichtigtes von Reflexen unterscheiden und beabsichtigte Handlungen von beabsichtigten Konsequenzen unterscheiden („Miriam wollte Lisa schubsen, aber nicht verletzen“)
Wichtig ist, dass sich die Kinder auch bei unbeabsichtigten Handlungen entschuldigen!
Bei Missgeschicken oder beabsichtigten Handlungen solltet ihr darauf eingehen und die Handlung beim Namen nennen. „Dass du den Orangensaft umgestoßen hast, war ein Missgeschick, das wolltest du nicht“, „Ich glaube du hast deinen Freund mit Absicht geschubst. Was meinst du wie es ihm nun geht? Jetzt solltest du dich entschuldigen“, „Du bist gestolpert und dabei auf deine Freundin gefallen. Das war ein Missgeschick. Doch du solltest dich trotzdem entschuldigen“.